Miguel Vicente, Integrationsbeauftragter von Rheinland-Pfalz, über seine Erfahrungen als Gastarbeiterkind, die Gefahren des Betreuungsgeldes und Herausforderungen der Integration in Mainz.

Von Manon Priebe und Michael Schneider

Miguel Vicente (Foto: Manon Priebe)

Miguel Vicente (Foto: Manon Priebe)

Miguel Vicente wurde 1964 im spanischen Velada geboren. Mit fünf Jahren zog er mit seinen Eltern nach Mainz. Nach einem FH-Abschluss in Physikalischer Technik arbeitete er zunächst als Kernphysiker, parallel dazu begann er seine Karriere in der Integrationspolitik. Seit 1987 setzt sich Vicente für Ausländer und Migranten in Rheinland-Pfalz ein. Heute sitzt er für die SPD im Mainzer Stadtrat und ist Landesbeauftragter für Migration und Integration.

 

 

 

 

 

 

Umbruch

Umbruch

1. Herr Vicente, Sie sind selbst ein Einwandererkind. Prägt Sie das heute noch in Ihrer politischen Arbeit?

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2. Sie haben also die Probleme am eigenen Leib erfahren?

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3. Wie unterscheidet sich die Integrationspolitik von heute im Gegensatz zu der ersten Gastarbeitergeneration?

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4. Was sind das für Rückschläge?

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5. Die Regierung plant gerade die Einführung eines Betreuungsgeldes. Wäre das auch ein Rückschlag bei Ihren Integrationsbemühungen?

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6. Der Handlungsplan „Migration und Integration“ der Stadt Mainz konzentriert sich vor allem auf Kinder und Jugendliche. Was tut die Stadt für ältere Migranten?

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7. Eine neue Dimension hat die Einwanderung seit der EU-Osterweiterung erreicht. Immer mehr Bulgaren und Rumänen kommen nach Mainz. Was bisher fehlt, ist ein Integrationskonzept für diese Gruppen. Sind sie da überrascht worden?

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8. Eine weitere Gruppe, die lange übersehen wurde, sind Asylbewerber. Wie können sie Zugang zu Integrationsangeboten bekommen?

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9. Viele Migranten schließen sich in Sport- und Kulturvereinen zusammen. Wie groß ist deren Anteil an der Integration?

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10. In einem Satz auf Spanisch: Was bedeutet Integration für Mainz?

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