Lange wurde geplant, im Oktober soll es losgehen. ARD und ZDF starten ihr gemeinsames Online-Angebot für eine junge Zielgruppe. Wir haben mit Programmgeschäftsführer Florian Hager über Inhalte und Möglichkeiten des „Jungen Angebots“ gesprochen.

Im Oktober soll es so weit sein. Dann startet das „Junge Angebot“ von ARD und ZDF. Im 22. Stockwerk eines Mainzer Hochhauses werden dann Inhalte für junge Menschen entstehen. „Eine Zielgruppe, die wir faktisch nicht mehr erreichen“, sagt Florian Hager, Programmgeschäftsführer des Jungen Angebots“. Das soll sich jetzt mit dem neuen Onlineangebot ändern und auch ein etwas weniger sperriger Name soll noch gefunden werden. Damit das Projekt ein Erfolg wird haben Hager und Co auch bekannte YouTube-Stars eingespannt. Pro Jahr haben sie 45 Millionen Euro Budget zur Verfügung.

Florian Hager im Interview

Mit uns sprach Florian Hager über Inhalte und die „Revolutionsmöglichkeiten“ des öffentlich-rechtlichen Rundfunks durch das „Junge Angebot von ARD und ZDF“.

Hager war zuvor stellvertretender Programmdirektor beim deutsch-französischen Kulturkanal arte in Straßburg. Dort war er unter anderem am Aufbau der Internetplattform „arte Creative“ beteiligt. Seit März 2015 ist Hager Programmgeschäftsführer des „Jungen Angebots“.