Die pittoreske Altstadt gegen die gesichtslose Neustadt. Augustinerstraße gegen Schusterstraße. Sandstein gegen Schwarz-Weiß. Mainz ist eine Stadt der Kontraste. Hier werden sie gegenübergestellt. Von Sarah Weik und Stefanie Senfter

Gutenberg, Fassnacht, Medien, Fußball , Dom und Mainzelmännchen – das verbinden viele Deutsche mit Mainz. Hunderttausende Touristen strömen jährlich in die Landeshauptstadt: Auf dem Marktplatz erklärt eine Stadtführerin einer deutschen Seniorengruppe die Türme des Domes. Daneben stehen Amerikaner mit einem dicken Reiseführer über das Rhein-Main-Gebiet. Das ist Alltag in der Mainzer Innenstadt. Sowohl der Dom, als auch die pittoreske Altstadt mit Kopfsteinpflaster und eng aneinander gebauten Häusern ziehen Neugierige an.

Das Rheinufer - Magnet für Mainzer und Touristen. Foto: Sarah Weik

Das Rheinufer – Magnet für Mainzer und Touristen. Foto: Sarah Weik

Stadt der Gegensätze

Doch Mainz kann auch anders. Die Stadt ist nicht nur sandsteinfarben und rot, sondern eben auch schwarz-weiß. Das höchste Mainzer Gebäude ist nicht der Dom, sondern mit 95 Metern die grau-schwarzen Bonifatius-Türme, die aus der grauen Neustadt ragen. Für die Studenten hingegen ist die Neustadt bunt und multikulturell, denn hier wohnen die meisten der rund 40 000 Studenten auch. Augustinerstraße gegen Schusterstraße. Sandstein gegen Schwarz-Weiß.

Stand: Juni 2010