Über sieben Wochen lang verwandelten das Staatstheater und Mainzer Studierende die Stadt in eine Bühne für Visionen der kommenden Zeiten. Wie sieht die Zukunft der Stadt aus?

Diese Frage hat sich das Team des Projekts „In Zukunft: Mainz“ gestellt und darauf vielfältige und teilweise verrückte Antworten gefunden.

Worum geht es bei „In Zukunft: Mainz“?

Das Projekt des Staatstheaters „In Zukunft: Mainz“ beschäftigt sich mit dem weiten Feld der Zukunft der Stadt. Im Rahmen des Projekts setzten die Macher – zwischen dem 23. April und 10. Juli – verschiedene Themenschwerpunkte: Technologien, Zusammenleben, Wert und Ressourcen. Diese Schwerpunkte führten als Reihe unterschiedlicher Wochenend-Veranstaltungen auf ein großes Abschluss-Event hin, den sogenannten „Performativen Kongress“. Die Ideen der Mainzer Zukunftsmacher sollten beispielhaft für verschiedene Großstädte im mitteleuropäischen Raum stehen.

Malin Nagel, Staatstheater Mainz:

Wie ist die Idee entstanden?

Die Organisatorinnen Annika Wehrle und Malin Nagel hatten sich schon länger mit dem Thema Zukunft beschäftigt und festgestellt, dass sich auch in ihrem Bekanntenkreis viele Personen Fragen zum Zukünftigen stellen. Wie werden sich Städte weiterentwickeln? Wie wird sich das Zusammenleben verändern?

Annika Wehrle, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Theaterwissenschaft:

Annika Wehrle (Universität Mainz) und Malin Nagel (Staatstheater Mainz)

Annika Wehrle und Malin Nagel (Foto: Meike Hickmann)

Wie kommt ihr darauf, wie es in der Zukunft sein könnte?

Durch ihre Recherche kamen Nagel und Wehrle zu dem Schluss, dass die Zeit der technologiegestützten Science-Fiction-Ideen von der Zukunft vorbei sei. Sie fragten sich daher, wie man Zukunft neu denken könnte, vom jetzigen Zeitpunkt ausgehend.

Annika Wehrle:

Wer steckt hinter „In Zukunft: Mainz“?

Die Idee zum Projekt entstand vor anderthalb Jahren, die konkrete Vorbereitung dauerte ein Jahr. Damit waren Nagel und Wehrle aber nicht allein, sondern wurden von einem großen Team unterstützt.

Malin Nagel: